Forschungskreis für Heilkunde

Im Sinne einer seelisch-geistigen Erweiterung


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Träger der Veranstaltungen:


„Verein zur Förderung spiritueller

und sozialer Kulturimpulse“,

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Der Zusammenhang zwischen dem zentrierenden

 Wärmeäther und dem Herzen


- Herzkrankheiten und ihre Therapie -


Medizinische Fachfortbildung vom 05. - 07.06.2015


- Teil I -

 

Die folgenden Beiträge und Videos entstanden während einer medizinischen Fachfortbildung vom 05. - 07. Juni 2015 mit Heinz Grill zu dem obigen Thema.


Zur Arbeitsweise im Seminar:


Als Einstieg in das Thema stellten wir uns die Aufgabe, zunächst einmal ein möglichst gutes Bild zu dem physischen Organ des Herzens aufzubauen. Dies gelang uns u. a. anhand der Ausführungen von Christina Kullmann, Heilpraktikerin und Osteopathin, die sowohl die embryonale Entwicklung des Herzens, als auch seine Eigenheit in Bau und Lage im Körper sehr anschaulich herausstellte, so dass das Bild gedanklich schon recht gut fassbar wurde.


Eine gute Anschauungsbildung stellt ein wichtiges Ziel der Arbeit in den Seminaren dar, da sie für den Arzt, für den Naturheilkundigen oder Therapeuten die Basis bildet, um in die therapeutische Arbeit hineinzufinden. Je besser dieses Bild der Anschauung anhand unterschiedlicher Beiträge und Sichtweisen herausgearbeitet wird und je besser diese in einen Zusammenhang finden, desto leichter lässt sich daraus schon der Therapieansatz ableiten. Die Sammlung von verschiedenen Teilaspekten zu einem Thema oder Objekt der Anschauung kann als Konsolidierung bezeichnet werden. Dabei gilt es, schon zu Beginn Unwesentliches abzusondern und Wesentliches mehr hervorzuheben und zu zentrieren, so dass sich nach und nach ein zentraler Gedanke herausgestaltet. Diese Tätigkeit entspricht einem zunehmenden Konzentrationsprozess, der sowohl eigenständig als auch in Arbeitsgruppen stattfinden kann. Die Möglichkeiten des Aufbaus, die sich aus dieser Arbeit entwickeln, sind jedoch wesentlich größer, wenn diese von mehreren Personen gemeinsam ausgeführt wird. Heinz Grill spricht in diesem Falle von einem rhythmischen Zusammenwirken, welches gerade auch in Bezug zum dem Thema des Herzens, als einem zentralen und vermittelnden Organ, eine zusätzliche Bedeutung gewinnt. Darin liegt ein wesentlicher Aspekt, der die neue Seminarkultur, wie sie von Heinz Grill angeregt und in den Fortbildungen praktiziert wird, kennzeichnet.


Was die einzelnen Teilnehmer für diese Art der Forschungsarbeit immer mehr entwickeln müssen, ist eine konstruktive Kritikfähigkeit, die Heinz Grill als eine Eigenschaft herausstellte, die dem Herzen bzw. dem Herz-Chakra entspricht. Sowohl die Art, wie Kritik geäußert wird, als auch die Fähigkeit, Kritik entgegenzunehmen, wenn diese in konstruktiver Weise getätigt wird, wirkt sich in besonderem Maße auf die Entwicklung dieses feinstofflichen Herzens aus. „Konstruktiv“ bedeutet, dass diese Kritik nicht vorschnell und unsachlich oder als ein Angriff auf den Anderen getätigt wird, sondern erst nach eingehender Prüfung der jeweiligen Aussage. Sie sollte den Anderen nicht erniedrigen und dessen Meinung für falsch oder ungültig erklären, sondern ihm zu einem Entwicklungsschritt verhelfen. Man sollte sich immer fragen, aus welcher Warte jemand spricht und mit welchem Hintergrund eine Aussage getätigt wird. Eine konstruktive Kritikfähigkeit schließt auch die Kritik gegen sich selbst ein, die immer auch eine Vorraussetzung für die Forschungsarbeit darstellt und mit der Bereitschaft einhergeht, einmal gewonnene Erkenntnisse immer wieder anhand neuer Aspekte zu prüfen.


Der Wert und die Bedeutung einer guten Anschauungsbildung, sei es zu einem Organ, zu einem Phänomen, wie beispielsweise einer Krankheit oder zum Patienten, wird in der Regel weit unterschätzt. Darüberhinaus wird von Seiten unseres Gesundheitssystems diesem grundlegenden Schritt in der Diagnose und Therapie, bei dem auch eine wirkliche Beziehungsaufnahme zwischen Arzt und Patient stattfinden könnte, so gut wie kein Raum gegeben. An die Stelle dieser Anschauung ist eine mehr oder weniger routinemäßige Verschreibung von Mediakmenten getreten. Ebenso routinemäßig findet die Information und Aufklärung des Patienten statt, wodurch der Mensch mehr zu einer Sache reduziert wird.  Der Wert einer guten Anschauungsbildung und Beziehungsaufnahme erklärt sich nicht nur durch eine Vertiefung der Fachkunde des Arztes, sondern auch aus der Tatsache, dass mit dieser intensivierten Betrachtung bereits unmittelbar der Heilungsprozess eingeleitet wird.


Gleichzeitig ist die Anschaungsbildung nicht eine strenge und geradlinige Tätigkeit, sondern erlaubt es durchaus auch, Thesen und Fragen aufzustellen. Thesen, die auch gegensätzliche Standpunkte zulassen können, wirken als Katalysator für die Forschungsarbeit und geben ihr gleichzeitig eine bestimmte Bewegungsrichtung. Geistige Gesetzmäßigkeiten, die dabei in die Anschauungsbildung mit eingeführt werden, besitzen innerhalb dieser Forschungsarbeit ebenfalls die Funktion einer These oder Hypothese, die als eine vorläufige Wahrheit angenommen wird, deren Wahrheitsgehalt jedoch noch mit den Methoden des Beobachtens, Wahrhnehmens und fokussierten Denkens analysiert werden muss.


Für die phänomenologische Darstellung der embryonalen Entwicklung des Herzens ging Christina Kullmann von dem folgenden Gedanken Heinz Grill’s aus:


„Aus geistiger Betrachtung sammelt und ätherisiert sich das Herz

aus zusammentreffenden Bewegungen.“


Dieser Gedanke diente als These für die gemeinsame Anschauungsbildung und könnte als Gegenthese zu der Aussage aufgefasst werden:


„Das Herz ist eine Pumpe.“


Wie lässt sich die obige Aussage Heinz Grill’s anhand der embryonalen Entwicklung des Herzens nachvollziehen oder herleiten? Diese Entwicklungsbewegung lässt, wenn sie gut als Bild in der Vorstellung aufgebaut werden kann, auf die wesenhafte Charakteristik eines Organs und seiner Funktion schließen. Diese konnte im rhythmischen Zusammenwirken der Teilnehmer schon relativ gut herausgearbeitet werden. Es formten sich zwei wesentliche Strukturmerkmale des Herzens, die im Zusammenhang mit dem Kreislauf bestehen, heraus. Zum einen finden wir die Kreuzform als charakteristisches Merkmal gegeben, die beispielsweise schon in dem viergliedrigen Bau des Herzens aber auch in dem Venenkreuz deutlich zum Ausdruck kommt und zum anderen die Bogenform, die im Zusammenhang mit den arteriellen Bögen und dem gesamten Kreislauf sichtbar wird. Diese Phänomene wurden von Heinz Grill abschließend in eine zusammenführende Betrachtung gebracht, indem er im Hinblick auf die Ätherisierung des Herzens besonders die Bogenform am Beispiel von linearen und nichtlinearen Bewegungen noch einmal herausstellte.























- Teil II -


Medizinische Fachfortbildung vom 23. - 25.10.2015



Christina Kullmann, Physiotherapeutin, Heilpraktikerin und Osteopathin


Über 20-jährige Erfahrung als Physiotherapeutin in allen klinischen Bereichen, insbesondere in der Kinderklinik. Spezialisierung auf die Behandlung von Neu- und Frühgeborenen. Fünfjährige Ausbildung zur Osteopathin mit Abschluss BAO (Bundesarbeitsgemeinschaft Osteopathie).

Seit 2004 in eigener Praxis tätig.

„Die embryonale Entwicklung des Herzens“


„Das Kreislaufsystem ist das erste funktionierende Organsystem des Keimlings, dessen Bildung schon in der 2. - 3. Woche beginnt und das schon am 20. Tag seine Funktion aufnimmt. Im Ultraschallbild können Herzaktionen bereits am 23. Entwicklungstag nachgewiesen werden. Den Innenraum im Menschen bilden Herzhöhle, Lungenhöhle und Bauchhöhle. Interessant dabei ist, dass die Herzhöhle auch die Bildung der Lungenhöhle induziert. Etwa in der 4. Woche gliedert sich die Pleurahöhle von der Pericardhöhle ab. Schon am 24. Tag wachsen zudem von der Pericard-höhle zwei Schläuche nach unten und verbinden sich mit der großen Körperhöhle. So kann man an dieser Entwicklung schon sehen, wie das Herz eine Mittenstellung einnimmt und von dort aus durch Raumbildung ordnend auf die anderen Organe wirkt.“         

             

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Vortrag Herzentwicklung word 2 Kopie.pdf

Herzgespann, Leonurus cardiaca

Foto von Hajotthu - Eigenes Werk, CC BY 3.0,; wikimedia commons

Herzgespann, Leonurus cardiaca

Foto von Hajotthu - Eigenes Werk,

CC BY 3.0, wikimedia commons

Immaginative Darstellung von Systole und Diastole des Herzens

(Heinz Grill; „Das Wesensgeheimnis der Seele“;  S. 181; )


Die Fläche in der Diastole, die Körperform in der Systole, in der Mitte das Wechselspiel von Kreis zu  Kugel



Günther Pauli, Studium der Physik und Philosophie, war als Lehrer für Naturwissenschaften an Berufsfachschulen in Bayern und Baden-Württemberg tätig, Buchautor, gibt seit 1995 schulbegleitenden Unterricht (Nachhilfe) in Mathematik, Physik und Chemie.

„Gibt es in Europa als Staaten- und Kulturgebilde heute so etwas wie eine „Herzmittenstellung“ und

was könnte damit gemeint sein?“


„Ein Ausgangspunkt für diese Überlegung war die Feststellung des Altbundeskanzlers der BRD, Helmut Schmidt: „Deutschland hat mehr Nachbarn, als alle anderen Völker in Europa.“ (Nach einer Rede vom 10.11.2011). Mit einem Blick auf die aktuelle europäische Karte findet man tatsächlich zumindest eine geographische und auf Staatsgrenzen bezogene „Mitte“ als Mitteleuropa.“


                                                                                                                                                                          Weiter zum Artikel          

Guenther Pauli, Mitteleuropa.pdf

Christina Kullmann, Physiotherapeutin, Heilpraktikerin und Osteopathin


Über 20-jährige Erfahrung als Physiotherapeutin in allen klinischen Bereichen, insbesondere in der Kinderklinik.

Spezialisierung auf die Behandlung von Neu- und Frühgeborenen.

Fünfjährige Ausbildung zur Osteopathin mit Abschluss BAO (Bundesarbeitsgemeinschaft Osteopathie).

Seit 2004 in eigener Praxis tätig.

„Die Leber und ihre Wirkung auf das Herz“


„Dieser Beitrag über die Leber knüpft an dem letzten med. Seminar an, in dem herausgearbeitet wurde, dass das Herz keine Pumpe ist, sondern ein Organ, dass sich erst aus den Blutbewegungen heraus bildet, und durch diese in seiner Bewegung angeregt wird. Im Herzspitzenstoß kommt das Blut im Moment der Bewegungsumkehr zu einem kurzen Moment der Ruhe, um dann wieder in einer kräftigeren, weiteren Bewegung das linke Herz in den Körperkreislauf zu verlassen. Dieser Moment der Ruhe ist ein typisches Bild der ätherischen Bewegung: etwas zurückgehen, neu ausholen zu einer größeren Bewegung, statt lineares Voranschreiten.“        


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Christina Kullmann -  Leber.pdf

Die Gesunderhaltung des Brustorganismus


- Eine Prophylaxe gegen Brustkrebs aus der Sicht des Yoga -


Dieses Buch beschäftigt sich mit der Frage: „Wo befindet sich die Mitte des Menschen?“

Anhand von anschaulichen Zeichnungen, Übungsbeispielen und  geht Heinz Grill dieser Frage vom sowohl vom physischen als auch vom seelischen und geistigen Standpunkt aus auf den Grund.

Die zahlreichen Zeichnungen und Fotos erleichtern den Zugang zu den Texten und ermöglichen einen lebendigen Umgang mit diesen.



Die Herzmittelstellung und die

Standposition im Leben


Aus der Buchreihe „Initiatorische Schulung

in Arco“


Dieses Buch enthält eine Reihe von Vorträgen, die während eines Seminars gehalten wurden und die das Herz sowohl in physischer Sicht als auch vom Standpunkt einer  seelisch-geistigen Entwicklung betreffen .


Das  Herzzentrum und das Herz-Kreislaufleben iwerden n erweiterter medizinischer Betrachtung dargestellt und verschiedene pathologische Erscheinungen in seelisch-geistiger Hinsicht analysiert.